AUFGABEN
"Die Feuerwehr hat Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren, die durch Brände, Explosionen, Überschwemmungen, Unfällen und ähnliche Ereignisse entstehen."
Daraus leiten sich unsere Tätigkeitsbereiche ab: Vorbeugender Brandschutz, Brandsicherheitswachen und Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung nach Unfällen und Katastrophen, Bekämpfung von Naturkatastrophen (Hochwasser, Erdbeben,..), Hilfeleistung bei Austritt von Gefahrstoffen und vieles mehr.
Bedingt durch die geographische Lage bildet der Wasserdienst einen der Einsatz- und Ausbildungsschwerpunkte unserer Feuerwehr.
GEOGRAPHISCHE DATEN
Seehöhe 213m; Geographische Länge: 15° 17', geographische Breite 48° 12'. Melk ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks mit 75.287 Einwohnern*. Dieser liegt im Westen Niederösterreichs und grenzt im Westen an den Bezirk Amstetten und des Land Oberösterreich (Bezirk Perg), im Norden an die Bezirke Zwettl und Krems - Land, im Osten an den Bezirk St. Pölten Land und im Süden an den Bezirk Scheibbs.

Einsatzbereich
Das 25,7 km² große und 5.222 Einwohner (Stand 2001) zählende Gemeindegebiet wird von zwei Feuerwehren (Melk Stadt und Spielberg / Pielach) betreut. In der Gemeinde gibt es 1325 Gebäude mit über 1.900 Haushalten.
Gefahrenschwerpunkte stellen unter anderem das Stift Melk, das Krankenhaus, das Landespflegeheim, einige Hotel- und Wirtschaftsbetriebe dar.
Verkehrsflächen: Zu unserem Einsatzgebiet gehören auch 30 km Autobahn (A 1), Teile der B1, B3a und B33, zwei Trassen der Westbahn mit drei Tunnel und 10 Stromkilometer auf der Donau.
Darüber hinaus sind einige Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände in Melk stationiert, die überregional (teilweise sogar im ganzen Bezirk) zum Einsatz kommen. Beispiele dafür sind etwa die Drehleiter, das Atemluftfahrzeug, die Gefahrstoffausrüstung oder die Wärmebildkamera.
Der Dekontaminationszug kommt überregional in den Bezirken Melk, Amstetten, Scheibbs, Waidhofen/Ybbs und im AFKDO Spitz (Bezirk Krems - Land) zum Einsatz.
Im Rahmen der Niederösterreichischen Katastrophenschutzeinheiten ist die Melker Feuerwehr gelegentlich auch in überregionale Einsätze eingebunden wie etwa bei Hochwassereinsätzen in Rumänien oder Tirol (jeweils 2005)
Mannschaft
Alle 64 aktiven Mitglieder sind freiwillig und absolut unentgeltlich tätig. Das 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr - seit 1867. Die Feuerwehrfrauen und -männer kommen aus allen Bevölkerungs- und Gesellschaftsschichten und bilden gemeinsam eine große "Feuerwehrfamilie".
Alarmierung
Die Mannschaft ist mit so genannten Funkmeldeempfängern (umgangssprachlich auch als Pager oder Piepserl bezeichnet) ausgestattet. Im Einsatzfall wird durch die Bezirksalarmzentrale Alarm über ein Funksignal ausgelöst. Die "BAZ" Melk ist zwar im Melker Feuerwehrhaus untergebracht aber KEINE Einrichtung der Feuerwehr Melk - Stadt. Nach einer kurzen Ruftonfolge erfolgt eine Sprachdurchsage mit den wichtigsten Einsatzdaten. Somit kann sich die einrückende Mannschaft entsprechend ausrüsten. In Ausnahmefällen (Brände im Stadtgebiet, Großschadensfälle) wird zusätzlich zu der "stillen Alarmierung" auch noch Sirenenalarm ausgelöst.
Vom Alarm bis zum Ausrücken vergehen im Durchschnitt zwei bis fünf Minuten