Atemschutz

Atemschutz nimmt im Einsatzbetrieb, insbesondere bei Bränden und Gefahrstoffunfällen eine zentrale Rolle ein. Die Melker Feuerwehr hat im Wesentlichen Pressluftatemschutzgeräte mit Überdrucksystem und 300bar Composite-Flaschen in Verwendung. Im normalen Einsatzbetrieb werden Atemschutzgeräte mit einer Flasche verwendet, für spezielle Einsätze können diese mit wenigen Handgriffen auf "Twin-Packs" (Atemschutzgeräte mit zwei Pressluftflaschen) umgebaut werden. Zusätzlich werden Atemschutzgeräte in der "Twin-Pack" -Konfiguration auf dem Atemluftfahrzeug vorgehalten. 

Für Tunnel-Brände verfügt die Melker Feuerwehr über Kreislauf-Atemschutzgeräte Dräger PSS BG 4 (externer Link zum Hersteller), die eine Einsatzdauer von bis zu vier Stunden ermöglichen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Atemschutzgeräten, bei denen die Atemluft mitgeführt wird, wird bei den Kreislauf-Atemschutzgeräten das ausgeatmete Kohlendioxid von Atemkalk absorbiert und der verbrauchte Sauerstoff über eine Gasflasche ersetzt.

Die verantwortungsvolle Aufgabe des Atemschutz - Sachbearbeiters trägt Siegfried Reiter. 

 
  
 
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