160725 schwerer LKW-Unfall und Unfall im Stau auf der A1

Verkehrsunfall mit einem LKW auf der A1 Westautobahn zwischen Melk und Pöchlarn. Unmittelbar rückte das MTF, das HLF3 und WLF aus. Noch während der Anfahrt wurden wir in Kenntnis gesetzt, dass sich im Staubereich bereits weitere Verkehrsunfälle ereignet haben.
 
 
Durch die Rettungsleitstelle Niederösterreich wurden mehrere RTW´s alarmiert. Von der FF Melk wurden das SRF und VFA nachalarmiert und eine „Einsatzbereitschaft" ins FF Haus einberufen. Als Unterstützung für den Einsatzleiter wurde das Einsatzleitfahrzeug der FF Spielberg/Pielach angefordert. Für die Bergung des LKW (Sattelkraftfahrzeug) mit ca. 8 Tonnen Beladung wurde das Kranfahrzeug der FF Amstetten alarmiert. Durch die Feuerwehr Melk wurde bei einem Verkehrsunfall im Staubereich ein PKW geborgen und ein Ölaustritt abgehandelt. Die restlichen PKW konnten entweder selbst weiterfahren oder wurden durch Abschleppunternehmen geborgen.
 
Somit konnte mit Unterstützung von Kran und Rüst 1 Amstetten samt Tiefladeanhänger die Bergung des Schwerfahrzeuges beginnen. Das Fahrerhaus des LKW wurde bei dem Unfall von Rahmen des LKW abgetrennt. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Vor der Bergung mussten mehrere Bäume und Leitschienenteile mit technischen Mitteln entfernt werden. Mehrere hundert Liter Diesel wurden in einen Auffangtank umgepumpt. Teile der Ladung für die Autoindustrie mussten entladen werden und wurden mit einem LKW der ASFINAG-Autobahnmeisterei Ybbs abtransportiert. Unter Einsatz von zwei Seilwinden konnte der LKW mitsamt dem Sattelauflieger auf den Pannenstreifen zurückgezogen werden. Der Sattelauflieger wurde durch eine Ersatz-Zugmaschine der Fa. Mayerhofer aus Loosdorf nach Ybbs transportiert. Die Teile der verunfallten Zugmaschine wurde mit dem Kran Amstetten geborgen.
 
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 Durch die gute Zusammenarbeit konnte eine Totalsperre und somit ein noch größeres Chaos vermieden werden. Mitschuld an dem über 10 Kilometer langen Rückstau auf der Westautobahn waren erneut rücksichtslose Kraftfahrer von PKW´s und LKW´s. Durch das „Gaffen" kam es zu mehreren Beinaheunfällen auf beiden Fahrtrichtungen.
Im Einsatz waren insgesamt 10 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr mit 31 Frauen und Männer aus Melk, Spielberg/Pielach und Amstetten, 3 RTW/KTW der Bezirksstelle RK Melk und mehrere Streifen der Autobahnpolizei Melk, sowie mehrere Fahrzeuge mit Personal der ASFINAG Autobahnmeisterei Ybbs. Herzlichen Danke für die gute Zusammenarbeit!




Verfasst am 26.07 - 00:54